Die Zauberflöte - 10 Jahre Sommer Oper Bamberg
"Till Fabian Weser,... war es gelungen, aus den jungen Musikern des diesjährigen Meisterkurses ein Orchester zu formen, das jedem Theater zur Ehre gereicht hätte und seiner deutlich von Maximen der historisch informierten Aufführungspraxis bestimmten, der Musik von den ersten Takten der Ouvertüre an jede lastende Schwere nehmenden Lesart präzise folgte....
Eine "Zauberflöte" von unwiderstehlichem Charme, wie sie auch ein Haus mit einem festen Ensemble kaum besser auf die Bühne bringen könnte."
-Opernglas, 10/2015
DON GIOVANNI - SOMMER OPER BAMBERG 2013
"Till Fabian Weser hat seine jungen, hervorragend spielenden Musikstudenten fest im Griff und kann ihnen ein wundervoll leichtes, moussierendes Mozart-Spiel abverlangen, das auch die Sänger zu Höchstleistungen beflügelt."
-Opernglas, 11/2013
Le nozze di Figaro – SOB11
"Das gesangliche Niveau war eben so beachtenswert wie auch das komödiantische Spiel überzeugend wirkte... Gleich die erste Szene bestach durch frisches, neckisches Agieren des verliebten Paares....Dirigent Till Fabian Weser verstand es, die jungen Musiker sicher zu leiten und die Aufführung mit lebendigem Kolorit und schwungvollem Esprit zu füllen"
-Opernglas, 11/2011
"...[es] wurde wieder deutlich, welch Kostbarkeit und beachtenswerte Leistungen für insgesamt vier Wochen mit dem Workshopkonzept von Till Fabian Weser nach Bamberg gebracht werden...
So dass es nicht verwundert dass die Sommer Oper Bamberg nicht nur bei Prominenz aus Politik und Gesellschaft sehr geschätzt ist, sondern auch bei Intendanten, Musikhochschuldirektoren und Künstleragenten, die aus dem deutschsprachigen Raum anreisten, die jungen Talente aus diversen Nationen Europas auf einen Streich zu beobachten."
-Der Neue Merker, 10/2011
"Till Fabian Weser ist mehr als der Dirigent. Und das merkt man ihm an. Er ist der Vater der Kompanie. So sorgt er sich um alle. Ob mit abrundendem Schwung oder Habachtstellung der Hände..."
-Opernnetz, 10/2011
Scheherazade mit Senta Berger – Nürnberger Philharmoniker
"Es war ein riskantes Unterfangen, das Konzertprogramm von „Klassik am See“. Unter der Leitung von Till Fabian Weser führten die Nürnberger Philharmoniker Alexander Borodins „Polowetzer Tänze“ und Nikolai Rimsky-Korsakows „Scheherazade“ auf: Zwei sehr nah an russischer Folklore gehaltene Kompositionen, mit denen sich deutsche Orchester zumeist schwer tun und die man deshalb oft genug den russischen Orchestern überlässt. Jedoch – es glückte! Weser ließ die Musik für sich sprechen, verzichtete auf eine mikroskopisch genaue Partitur-Exegese und analytisch genaue Auseinandersetzung mit jedem einzelnen Ton. Das Orchester wusste seine sparsamen, wohlbedachten Bewegungen exakt zu deuten."
-Nürnberger Abendzeitung, 07/2010
Tschaikowsky 6. Sinfonie – Hofer Symphoniker
Till Fabian Weser ... wählt und wechselt die Klangregister, Stimmungen und musikalischen Gestalten souverän... verständnisvoll folgen ihm die Musiker.
Rückhaltlose Klage mischt Weser mit elegischen Lichtblicken in die Erinnerung, namentlich während der Ecksätze. Dort auch beweist er sich in der Kunst, noch die Pause, den Stillstand klingen zu lassen.
Und der Vivace-Marsch des dritten Satzes, vom Dirigenten in Hochgeschwindigkeit ausgereizt, lässt untergründig Zwanghaftigkeit ahnen.
[Das Publikum] spendete den Hofer Symphonikern und ihrem Bamberger Gastdirigenten Till Fabian Weser Beifall, lang und tief beeindruckt.
-Frankenpost, 05/2010
La Bohème – Sommer Oper Bamberg 2009
"Weser versteht es, die angehenden Orchestermusiker zu Konzentration und Wendigkeit zu erziehen und ihrem Spiel darüber hinaus für den konkreten Fall auch noch Puccini-Flair einzuhauchen."
-Opernglas 11/2009
Götterfunken & Albrecht Mayer – Nürnberger Symphoniker
"Solide Version von Beethovens „Neunter“ - Es war ein großes Erlebnis. Die Nürnberger Symphoniker unter Till Fabian Weser spielten routiniert und gleichzeitig frisch."
-Fränkischer Tag, 07/2009
"Unter dem großzügig schwingenden Gestus von Dirigent Till Fabian Weser erfüllten die Nürnberger Symphoniker ihre große Aufgabe engagiert...Es entfaltete sich dank des animierten Einsatzes von Dirigent Weser die kapriziöse, strausstypische Klangsüße...Eine dramaturgisch klug angebahnten Verbindung von Richard Strauss und Beethoven."
-Erlanger Nachrichten, 07/2009
Bartok, Beethoven, Dave Brubeck – Düsseldorfer Symphoniker
"Die Düsseldorfer Symphoniker unter der umsichtigen Leitung von Till Fabian Weser... Cool und entspannt war nicht nur die Musik, sondern auch die befreit und locker spielenden Symphoniker."
-Rheinische Post, 02/2006
Tosca - Sommer Oper Bamberg 2005
"Die größte positive Überraschung kommt zweifellos aus dem Orchestergraben. Till F. Weser ist in seiner Interpretation nicht an Oberflächenglanz und schwelgerischer Italianità interessiert. Vielmehr verortet er "Tosca" ohne Effekthascherei in genau herausgearbeiteten scharfen Gegensätzen – zwischen den geradezu gewalttätig wirkenden, expressionistischen Ausbrüchen und einer impressionistischen Klangmalerei, in der die Aufführung immer wieder zur Ruhe kommt. Diese "Tosca" klingt weitaus jünger als jene 105 Jahre vermuten lassen, die seit ihrer Uraufführung vergangen sind. Weser versucht, eine modern anmutende, eher trockene Klangästhetik zu realisieren, in der dennoch Raum bleibt für instrumentales Aufblühen. Seine straffen, aber stets singbaren Tempi in den Dialogszenen treiben spürbar die Handlung voran..."
-Fränkischer Tag, 10/2005
Frank Zappa & Aaron Copland – Jenaer Philharmonie
"Ein fachkundiger Kapellmeister, der wusste, was er wollte: Mit präziser, unverschnörkelter Schlagtechnik verband er die federnde Eleganz seiner Bewegungen."
-Ost-Thüringer Zeitung, 11/2002